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Ermittle deinen individuellen Trainingsbereich

» Training » Pulsmessung

Den richtigen Trainingsbereich ermitteln
Der Kern einer jeden Trainingssteuerung ist, den richtigen Trainingsbereich zur richtigen Zeit einzusetzen, wobei auch die Trainingsgszeit eine entscheidende Rolle spielt. Zunächst einmal musst du aber herausfinden, wo dein Trainingsbereich überhaupt liegt, d. h. in welcher Geschwindigkeit du in den jeweiligen Bereichen laufen kannst. Dies hängt von vielen Faktoren, wie Größe, Gewicht und Alter, aber auch Trainingszustand, Lauferfahrung, Lauftechnik und Lauftalent ab.

Garmin Forerunner 620 GPS-Laufuhr
Garmin Forerunner 620
GPS-Laufuhr


Hier kommt die Pulsuhr/Laufuhr ins Spiel, mit der fast jeder Laufanfänger mittlerweile unterwegs ist. Der am Brustgurt integrierte Sender überträgt die gemessene Erregung des Herzens drahtlos auf die Pulsuhr an deinem Handgelenk. Die Übertragung ist unter medizinischen Bedingungen EKG-genau. Unter den Pulsuhren gibt es zahlreiche Sonderfunktionen mit Preisunterschieden von 20 €, die man bereits beim Lebensmitteldiscounter findet, bis hin zu Laufuhren für die man auch schon mal gut und gerne 600 € bezahlen muss.

Aber egal, ob günstig oder etwas teurer, der Puls ist ein sehr guter Parameter, um die Intensität deiner Belastung anzuzeigen. Wenn du ruhig auf deinem Sofa liegst, schlägt dein Herz ca. 60 bis 80 mal in der Minute. Allein wenn du dich aufrichtest um dir die Laufschuhe anzuziehen, steigt dein Puls schon auf ca. 90 bis 100 Schläge. Jetzt stell dir vor, du fängst zu laufen an, dann zeigt das Display deiner Pulsuhr mit steigendem Tempo immer höhere Werte: 140, 170 und vielleicht 200 und mehr Schläge, die dein Herz nun pro Minute leisten muss, an.

Dein Herz hat nun die Aufgabe das Blut zu deinen Muskeln zu pumpen, um dort Sauerstoff und Nährstoffe an die arbeitenden Muskelzellen abzugeben. Anschließend fließt es in deine rechte Herzhälfte und wird von dort in deine Lungen gepresst, wo es frischen Sauerstoff aufnimmt und Kohlendioxid abgibt. Hat es das vollbracht fließt es wieder zurück in deine linke Herzhälfte die das Blut dann wieder zu deinen Muskeln pumpt. Unter Belastung wird dieser Kreislauf ganz einfach beschleunigt. Je schneller du läufst, desto mehr Sauerstoff benötigen deine Muskeln und um so schneller muss die (Herz)-Pumpe arbeiten.

Wenn du mit einem Partner läufst und ihr vergleicht die Werte nach einem gemeinsamen Training so kannst du unter Umständen feststellen, dass ihr ganz unterschiedliche Pulswerte ermittelt habt. Vielleicht läuft dein Partner mit einem Tempo von sechs Minuten pro Kilometer und hat dabei einen Pulsschlag von 134 und dein Pulsschlag liegt bei 164. Da stellt man sich doch leicht die Frage, ob hier einer verkehrt trainiert, oder ob dein Partner eine zu geringe Belastung hat und du eine zu hohe.

Diese Fragen kann man schlecht beantworten, denn wie bereits erwähnt hängt der Pulsschlag neben der aktuellen Belastung von verschiedenen Faktoren ab:

  • Alter
  • Gewicht
  • Geschlecht
  • Trainingszustand
  • Ernährungszustand

und von einer erblichen Komponente, der

  • Herzgröße

So, wie wir bei gleicher Körpergröße auch unterschiedliche Schuhgrößen haben können, so unterschiedliche kann auch die Größe unseres Herzens sein. Und somit können wir auch unterschiedliche Herzfrequenzen beim Laufen haben. Hier kann man schon erahnen, dass uns nur die unterschiedlich gemessenen Pulsschläge von 134 und 164 nicht weiterhelfen.











Quellen und Weiterführende Literatur
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