Messen + Zeitschriften
Sportler-Messen
Sportler-Zeitschriften
fitbit Surge
DER Tracker:
fitbit Surge
... der Allrounder unter den Trackern

 

0
« zurück | Marathontraining

Halbmarathon & Marathon
208 Seiten (2010)

entdeckt bei:
Amazon.de




Halbmarathon & Marathon

Autor(in): Dr. med. Matthias Marquardt

» Das beste Training für jeden Lauftyp

Der Verlag über dieses Buch (Klappentext):

Kurzbeschreibung
Für die verschiedenen Lauftypen – das ganze Wissen des Laufspezialisten

Die Distanzen für Halbmarathon und Marathon erfreuen sich bei Laufsportlern immer größerer Beliebtheit. Doch wie lässt sich die Strecke von ca. 21 oder 42 Kilometern tatsächlich bewältigen? Was muss beim Training, der Ernährung oder gar dem Schuhkauf beachtet werden? Mit seinem bewährten „natural-running-Konzept“ bietet der Laufexperte Dr. Matthias Marquardt allen Läufern einen Leitfaden, in dem die richtige Lauftechnik genauso behandelt wird wie die Wettkampfsvorbereitung. Das Besondere: Vier Läufertypen begleiten die Leser durch das Buch. Typische Erfahrungen und passende Tipps motivieren auch bei Durststrecken und helfen jedem Läufer – auch mit optimalen Trainingsplänen -, seinen ganz individuellen, gesunden und erfolgreichen Weg zum Halbmarathon oder Marathon zu finden.

Über den Autor
Dr. med. Matthias Marquardt studierte Medizin an den Universitäten Göttingen und Lübeck. Er arbeitet in der internistischen Abteilung einer Hannoveraner Klinik und bietet mit seiner Firma natural running GmbH Seminare und Beratungsdienstleistungen für Läufer an. Dr. Marquardt ist ein gefragter Referent auf Fachschulungen zur Bewegungsanalyse und Verletzungsprophylaxe für Athleten, Trainer, Sporthändler und Ärzte.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Warum eigentlich laufen?

Sicherlich ist die Frage, was denn nun wirklich Läufer in die Stadtparks und auf die Marathonstrecken treibt, zu Beginn eines Halbmarathon- und Marathonbuchs berechtigt. Natürlich ist Laufen gesund. Laufen hilft, gefährliche Volkskrankheiten, die in unserer modernen Lebens- und Arbeitswelt zwangsläufig auftreten, zu verhindern. Aber kann die Angst vor Schlaganfall und Herzinfarkt eine dauerhafte und gute Motivation sein?

Begeisterung und die Einstellung zum Sport sind wichtig
Menschen, die sportliche Aktivität als reines Pflichtprogramm empfinden, trifft man sehr häufig in Fitnessstudios an. Sie glauben, dass durch eine Mitgliedschaft, für die sie schließlich oft viel bezahlt haben, auch ein regelmäßiger Trainingsprozess entstehen wird. Die Kündigungszahlen und die hohe Fluktuation der Mitglieder beweisen das Gegenteil. Menschen, die aus dem Parkhaus mit dem Fahrstuhl zu den Umkleidekabinen fahren, sind nicht wirklich motiviert und haben keine sportliche Lebenseinstellung. Eine frühzeitige Beendigung des Trainings ist abzusehen.

Läufer sind anders - sie lieben die Herausforderung
Jeder weiß zwar, dass auch gestandene Läufer hin und wieder mit dem inneren Schweinehund zu kämpfen haben, vor allem, wenn es draußen regnet und stürmt. Aber gerade die Auseinandersetzung mit Wind und Wetter, das Erleben der Natur mit Sonne und Regen, das Wahrnehmen der Jahreszeiten, das Laufen mit Freunden und ganz besonders das Vorbereiten auf große Herausforderungen wie einen Halbmarathon- oder Marathonlauf beflügeln Läufer, wirklich sportlich und wirklich aktiv zu leben.

Laufen macht Freude - laufen Sie los
Die Frage, warum Menschen laufen oder vielleicht laufen sollten, würde ich am ehesten damit beantworten, dass Laufen Spaß macht und das Leben bereichert. Laufen ist somit ein Schlüssel, um nicht nur körperlichen Erkrankungen vorzubeugen, sondern auch den typischen psychischen Veränderungen, die unsere moderne Lebensweise mit sich bringt. Ich nenne diese Veränderungen, die sich nach und nach zur Krankheit entwickeln können, die Wohlstandskrankheit. Die Wohlstandskrankheit kommt nicht über Nacht. Sie kommt schleichend und zunächst oft unbemerkt. Die Wohlstandskrankheit zeigt meistens schon über Jahre hinweg verschiedenste Symptome und könnte von Außenstehenden längst erkannt werden. Bedauerlicherweise befinden sich diese Menschen meist in genau dem gleichen Schlamassel, so dass die Wohlstandskrankheit einfach ihren Lauf nimmt. Aber was genau ist das, die Wohlstandskrankheit?

Die Wohlstandskrankheit
Das Leben als moderner Arbeiternehmer im Dienstleistungszeitalter kann unglaublich stressig und belastend sein. Man sitzt im Warmen und Trockenen, arbeitet in einer Bank, Versicherung, Rating-Agentur, bei einem Nachrichtenmagazin oder einer Werbeagentur, und obwohl heutzutage alles vernetzt ist und immer einfacher und immer schneller geht, kommen Menschen mit Bauch- oder Kopfschmerzen nach Hause, weil sie dem Druck nicht mehr standhalten. Lästige Machtspiele der unterschiedlichen Hierarchiestufen können einem den Tag verderben und es fehlt das Ventil, um die angestauten Aggressionen loszuwerden. Das Essen in der Kantine bietet nicht gerade gesunde und vollwertige Gerichte an, aber dafür kosten sie ja auch nur 2,80 Euro. Man isst ja schließlich auch nicht nur dort. Das Leben bewegt sich irgendwann eintönig zwischen Arbeit, Tagesschau und Spielfilm, und das Handy klingelt pausenlos, damit man sich bruchstückhaft über die Nichtigkeiten des Alltags austauschen kann: »Du Schatz, ich parke gerade das Auto und bin gleich da.« Irgendwie ist man im Winter ständig erkältet, obwohl man fast nie draußen ist, und die regelmäßig eingenommenen Vitamintabletten scheinen das nicht verhindern zu können. Wenigstens steht ein neues Auto vor der Tür, größer als das alte, schneller als das alte und teurer als das alte. Der große Kick und die großen Erlebnisse, die Träume, die man einmal hatte, sind untergegangen in den täglichen Geschäften und dem Geldverdienen, aber der nächste Urlaub im noch schöneren Hotel wird es schon richten.
Kennen Sie solche Lebensweisen? Kennen Sie Menschen, auf die solche Lebensstile zutreffen? Dies sind die ersten Anzeichen der Wohlstandskrankheit.
Die charakteristischen Anzeichen für das 1. Stadium der Wohlstandskrankheit: •Typisches Alter: 25-35 Jahre.
• Der erste richtige job nach Ausbildung oder Studium fordert viel Zeit.
• Die Bequemlichkeit wächst, man kann ja auch mal alle fünfe gerade sein lassen.
• Die Wertmaßstäbe beginnen sich zu verändern, und der Druck zur Konformität mit den vermeintlichen Zwängen der Arbeitswelt steigt.
• Der Bewegungsdrang sinkt, man fährt mit dem Auto zur Arbeit und nimmt lieber den Fahrstuhl.
• Die Kalorienzufuhr steigt, ein bisschen Schokolade und das praktische Kantinenessen werden einen ja nicht gleich umbringen.
• Krankheiten oder äußerlich sichtbare Veränderungen gibt es in diesem Stadium der Wohlstandskrankheit noch nicht.
Natürlich muss das nicht so sein. Selbstverständlich ginge es auch anders:
• Wie schön wäre es, wenn Sie den Stress im Büro mit einem Lächeln ertragen könnten?
• Wie viel Spaß würde es machen, wenn Sie gelegentlich eine Currywurst essen könnten, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben?
• Wie schön wäre ein Selbstbewusstsein, das Sie von lästigen Machtspielen unabhängig macht?
•Wie entspannend wäre es vielleicht, wenn Sie einige Stunden am Tage überhaupt nicht erreichbar wären?
• Warum nicht Mitleid haben mit den Kollegen, die permanent erkältet sind, während Sie gesund bleiben?
• Wie gut würde es Ihnen wohl gehen, wenn Sie bei Schneematsch und eisigem Wind durch den Wald liefen und nach der warmen Dusche gesunden Hunger hätten?
• Wie wäre es wohl, eine richtige Herausforderung anzunehmen und bei einem Stadtmarathon überglücklich über die Ziellinie zu laufen?
Schlaue Menschen machen genau das. Sie laufen! Man geht davon aus, dass etwa ein Viertel der Bevölkerung in Deutschland mehr oder weniger regelmäßig die Laufschuhe schnürt. Der Anteil der Frauen nimmt immer weiter zu, und während früher nur die Marathonstrecke von Interesse war, entwickeln sich in jüngster Zeit vor allem die Halbmarathonläufe, die ein hervorragendes Trainingsziel darstellen, aller Orten zu großen Spektakeln. Natürlich ist Laufen gesund, aber gerade bei jungen Menschen im Stadium 1 der Wohlstandskrankheit ist Laufen das beste Mittel, um Unabhängigkeit, Freiheit und Abenteuer ins Leben des modernen, vernetzten Menschen zurückzuholen. Tut man das nicht, und die Dinge nehmen ihren Lauf, so dümpelt man irgendwann hinüber ins Stadium 2 der Wohlstandskrankheit.
Die charakteristischen Anzeichen für das 2. Stadium der Wohlstandskrankheit:
• Typischerweise tritt das 2. Stadium der Wohlstandskrankheit zwischen dem 35. und 45. Lebensjahr ein.
• Große Freude, der Sozialstatus steigt und man kann sich endlich eine noch größere Wohnung und ein noch größeres Auto leisten.



... entdeckt bei Amazon.de





0 Kommentare zu diesem Artikel



Dein Kommentar zu diesem Artikel
... eigene Erfahrungen, Ergänzungen, Anmerkungen, Fragen, etc.

Dein Name: wird veröffentlicht
Deine E-Mail-Adresse*: wird NICHT veröffentlicht
Dein Kommentar:
wird veröffentlicht
Berechne: fünf + acht = (als Ziffern, dies ist eine Sicherheitsabfrage gegen Spam)



Dein Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch mich freigeschaltet und ist dann öffentlich für Jedermann zu lesen. Wenn du nicht deinen kompletten Namen für die Veröffentlichung preisgeben möchtest, dann kannst du in das entsprechende Feld auch nur deinen Vornamen eintragen oder ein Pseudonym.

* Deine E-Mail-Adresse dient lediglich dazu, Dich per E-Mail darüber zu informieren, dass ich Deinen Kommentar freigeschaltet habe. Die E-Mail-Adresse wird selbstverständlich nicht lesbar für Jedermann freigeschaltet, an Dritte weitergegeben oder sonstwie verwendet.






© 2003-2012 by lauftechnik.de und Lizenzgeber. Alle Rechte vorbehalten. Alle Bilder und Texte auf dieser Seite sind
Eigentum der jeweiligen Besitzer und dürfen ohne deren Einwilligung weder kopiert noch sonstwie weiter verwendet werden.

Google+ [ Laufen & Nordic-Walking ]