Messen + Zeitschriften
Sportler-Messen
Sportler-Zeitschriften

Trinkrucksack Salomon

Trink- bzw. Laufrucksack

... fürs Trailrunning und lange Läufe

entdeckt bei
amazon

 

0
« zurück | Marathontraining

Marathon leicht gemacht
176 Seiten (2010)

entdeckt bei:
Amazon.de




Marathon leicht gemacht

Autoren: Markus Ryffel, Thomas Wessinghage

» Basiswissen - Trainingsprogramme - Coaching

Der Verlag über dieses Buch (Klappentext):

Kurzbeschreibung
Der erfolgreiche Weg zum Marathon

Prof. Dr. Thomas Wessinghage und Markus Ryffel trainieren im Rahmen ihrer Workshops und Seminare jährlich viele Hundert Läufer für deren großes Ziel: den ersten Marathon. Für das Bezwingen der 42 Kilometer ist nicht nur die Lust am Laufen unabdingbar, sondern auch die konsequente und individuelle Vorbereitung.
Basierend auf ihrer über 20-jährigen Erfahrung bieten die beiden Profisportler in ihrem Buch eine sorgfältige und professionelle Betreuung für die Zeit vor, während und nach dem Wettkampf. Sie vermitteln dem Marathon-Neuling wichtige medizinische Grundkenntnisse und die richtige Lauftechnik und informieren über die optimale Ausrüstung und eine gesunde Ernährungsweise. Ein effektives und maßgeschneidertes Trainingsprogramm motiviert den Läufer, sein Training auch nach dem Marathonlauf erfolgreich fortzuführen.

Über die Autoren
Markus Ryffel ist Silbermedaillengewinner im olympischen 5000-m-Lauf, zweifacher Hallen-Europameister im 3000-m-Lauf sowie Gründer und Leiter des Unternehmens "Ryffel Runningkurse". Er leitet Workshops zu den Themen Trainingslehre, Gesundheitsförderung und Eventorganisation im In- und Ausland. Außerdem ist er seit mehr als 25 Jahren Seminarleiter und erfolgreicher Organisator von Marathon-Reisen, -Workshops und -Ferienwochen.

Prof. Dr. Thomas Wessinghage ist Ärztlicher Direktor der Medical Park Kliniken des Tegernseer Tals und Dozent an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement. 1982 wurde er Europameister über 5000 m, sein Deutscher Rekord über 1500 m steht noch heute.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Mythos Marathon - 42,195 Kilometer

Die Distanz von 42195 Metern übt auf die ganze Welt einen speziellen Reiz aus.

42,195 Kilometer. Solch eine Entfernung legen wir in der heutigen Zeit - im »Sitz- und Fahrzeitalter« - in der Regel mit dem Auto oder mit dem Zug zurück. Einige wenige von uns muten sich diese vielen Meter vielleicht noch mit dem Fahrrad zu, doch dass man rund 42.000 Schritte laufen könnte, erscheint vielen von uns utopisch oder gar unmöglich. Frei willig gehen heute nur die wenigsten Menschen zu Fuß, doch ein Marathonlauf, diese sagenhafte und geschichtsträchtige Distanz einmal aus eigener Muskelkraft zu überwinden, motiviert mittlerweile immer mehr Zeitgenossen, mit dem Laufen zu beginnen. Ein Beweis dafür sind die über das Jahr verteilten rund 850 Marathons weltweit, die über 100 Marathons in Deutschland oder die rund 21 Startmöglichkeiten in der Schweiz. Was aber ist das Faszinierende am Marathonlauf? Ist es die scheinbar unbezwingbare Länge von 42,195 Kilometern? Ist es die Erfahrung der eigenen körperlichen Grenzen? Oder ist es etwa die geschichtliche Vergangenheit? Wir möchten dem nachgehen und Ihnen den Mythos um den Marathonlauf kurz erläutern, bevor wir Sie in die Marathonvorbereitung führen.

Marathon: Eine griechische Erfolgsgeschichte
Der Ursprung des Marathonlaufs geht auf eine Legende des syrischen Geschichtsschreibers Lukian zurück: Er beschrieb, dass im Jahre 490 vor Christus die Griechen einer weit überlegenen persischen Streitmacht in Marathon, nord östlich von Athen, gegen -überstanden. Die Athenerwarteten und wollten vor dem großen Gemetzel die verbündeten Spartaner bei sich haben. Also wurde ein Bote namens Pheidippides nach Sparta gesandt. Er legte die 246 Kilometer von Marathon nach Sparta zu Fuß in 36 Stunden zurück. Letztlich erfolglos, denn die spartanischen Kriegs -herren waren noch nicht bereit und wollten erst die Zeichen der Götter abwarten. Pheidippides eilte zurück nach Marathon, wo aber die Schlacht bereits tobte und die Griechen schließlich überraschenderweise gewannen. Mit der Nachricht dieses Siegs wurde Pheidippides nach Athen geschickt - eine Strecke von rund 40 Kilometern -, wo er vor den angstvoll wartenden Athenern mit den Worten »Neni kekamen!« (Wir sind Sieger!) tot zusammenbrach. Diese Legende ist mittlerweile zwar wissenschaftlich stark umstritten, doch den Mythos um den Lauf prägt sie bis heute.
Zum ersten offiziellen Marathonlauf der Neuzeit kam es 1896 anlässlich der ersten olympischen Spiele in Athen. Auf Vorschlag von Michel Breal, Mitglied des zwei Jahre zuvor gegründeten Internationalen Olympischen Komitees und Bewunderer der antiken Kulturen, sollte der sagenhafte Lauf von Pheidippides auf der historischen Strecke zwischen Marathon und Athen wiederholt werden. Zur Freude eines ganzen Volkes gewann den damals 40 Kilometer langen Lauf der Grieche Spiridon Louis. Der erste Marathonstar war geboren. Zu seiner ungewöhnlichen, aber heute offiziellen Länge von 42,195 Kilometern kam der Marathonlauf erst im Rahmen der olympischen Spiele 1908 in London. Auf ausdrücklichen Wunsch der Prinzessin von Wales, der späteren Queen Anne, wurde der Start so angelegt und damit die Strecke verlängert, dass die königliche Familie vom Balkon des Windsor Castle aus zuschauen konnte und der Lauf im Olympiastadion exakt vor der Loge der Royals endete. Als offizielle Streckenlänge wurde diese Distanz erst anlässlich der olympischen Spiele 1924 in Paris festgelegt.

Marathon im Laufe der Zeit

Seit den siebziger Jahren wurde der Marathonlauf immer beliebter, so dass er heute zu einem Massenphänomen geworden ist. Während in den Jahrzehnten vor 1970 das Interesse der Öffentlichkeit nahezu ausschließlich auf olympische Marathonläufe gerichtet war, so koppelte sich nun die Laufbewegung langsam, aber unaufhaltsam vom Hochleistungssport ab. Ausschlaggebend dafür war allerdings die Persönlichkeit eines Olympioniken: Im Gegensatz zu den »außerirdischen« Wunderläufern Emil Zatopek, Paavo Nurmi oder Abebe Bikila, deren Lebensstil und Leistungen für die Hobbyläufer unerreichbar schienen, wurde der Student Frank Shorter, der ohne eigenen Trainer antrat, nach seinem Olympiasieg 1972 in München und dem Gewinn der Silbermedaille 1976 in Montreal zur Identifikationsfigur für den Breitensport. Das »Jogging-Fieber« begann um sich zu greifen. Aber es sollten noch einmal Jahre vergehen, bis »Bewegung« zum Synonym für ein gutes Lebensgefühl und der Start bei einem Marathon zum Fernziel vieler Menschen und quasi zum Inbegriff aktiver Freizeitgestaltung wurde. Überall auf der Welt, gerade in Großstädten, entwickelten sich Marathonveranstaltungen. Zunächst waren es noch recht wenige, beispielsweise 1970 in New York City, 1974 in Berlin oder 1981 in London; doch im Laufe der Jahre kamen so viele hinzu, dass heute beinahe jede größere Stadt einen Marathon zu bieten hat. Bei den Top-Veranstaltungen wie in New York City, Chicago, Berlin oder London stehen mittlerweile jeweils mehr als 30 000 Läufer an der Startlinie! Allen diesen vielen Läufern ist eines gemeinsam: Sie machen eine Grenzerfahrung, wie sie in der heutigen Zeit in anderer Form kaum mehr möglich ist. Wäre der Marathon zehn Kilometer kürzer, wäre die Herausforderung eine viel geringere und der Lauf mit gutem Training problemlos zu bewältigen - der Mythos Marathon jedoch wäre nie entstanden. Bedingt durch die spezielle Länge des Marathons dringt jeder Teilnehmer buchstäblich an einen Ort vor, an dem er noch nie war, lernt sich, seinen Körper und seine Grenzen neu kennen, erlebt Höhen und Tiefen und hadert mit sich und vor allem mit dem, was er gerade tut. Interessanterweise setzen sich die meisten Marathonläufer jedoch schon Stunden nach der Zielankunft mit dem nächsten Abenteuer auseinander, suchen sich gar auf der Marathonkarte einen neuen, nächsten Start.

Faszination Marathon

Der Marathon ist aus der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken. Beinahe jeder, der gelegentlich läuft, denkt früher oder später an den Marathon. Meist in Verbindung mit der Frage, ob man sich einer solchen Herausforderung stellen möchte. Die Gründe für den Marathon-Boom, für die Teilnahme von Millionen von Läufern weltweit sind sehr unterschiedlich und lassen sich am besten psychologisch erklären. Häufig werden genannt:
Freude an der Leistung, an der Fähigkeit, etwas zu schaffen. Vielen Menschen ist dies offenbar im beruflichen und privaten Alltag in vergleichbarer Weise nicht möglich. Und Marathon ist Leistung, das weiß jeder.
Ein Gipfelerlebnis haben, einen emotionalen und auch körperlichen Höhepunkt erleben. Jeder Sportler weiß, wie tief sich in Wettkampfsituationen körperliche und psychische Empfindungen verflechten - und sich gegenseitig verstärken.



... entdeckt bei Amazon.de





0 Kommentare zu diesem Artikel



Dein Kommentar zu diesem Artikel
... eigene Erfahrungen, Ergänzungen, Anmerkungen, Fragen, etc.

Dein Name: wird veröffentlicht
Deine E-Mail-Adresse*: wird NICHT veröffentlicht
Dein Kommentar:
wird veröffentlicht
Berechne: fünf + sieben = (als Ziffern, dies ist eine Sicherheitsabfrage gegen Spam)



Dein Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch mich freigeschaltet und ist dann öffentlich für Jedermann zu lesen. Wenn du nicht deinen kompletten Namen für die Veröffentlichung preisgeben möchtest, dann kannst du in das entsprechende Feld auch nur deinen Vornamen eintragen oder ein Pseudonym.

* Deine E-Mail-Adresse dient lediglich dazu, Dich per E-Mail darüber zu informieren, dass ich Deinen Kommentar freigeschaltet habe. Die E-Mail-Adresse wird selbstverständlich nicht lesbar für Jedermann freigeschaltet, an Dritte weitergegeben oder sonstwie verwendet.






© 2003-2012 by lauftechnik.de und Lizenzgeber. Alle Rechte vorbehalten. Alle Bilder und Texte auf dieser Seite sind
Eigentum der jeweiligen Besitzer und dürfen ohne deren Einwilligung weder kopiert noch sonstwie weiter verwendet werden.

Google+ [ Laufen & Nordic-Walking ]