Laufen und Nordic-Walking - vom Lauftraining bis zu den Laufschuhen
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Walking

... ein sanfter Weg für Fitness und Wohlbefinden

Zuerst einmal möchte ich euch beschreiben, wie es überhaupt zu dem Begriff Walking gekommen ist. Wie man unschwer heraus hört stammt das Wörtchen Walking aus dem amerikanischen Sprachgebrauch und bedeutet soviel wie forciertes, zügiges Gehen mit betontem Armeinsatz. In den USA wird Walking als Alternative zum Laufen bzw. Joggen bereits von vielen Millionen Menschen betrieben und hier bei uns ist Walking auf dem besten Weg zur einer der beliebtesten Breitensportarten.

Einfach Walkingschuhe an - und los geht´s!

Zum Walken benötigt man nicht mehr als gute Walkingschuhe und bequeme, der Witterung angemessene Bekleidung. Viele verzichten hier auf atmungsaktive Walkingbekleidung, da sie davon ausgehen, dass sie bei dieser Sportart eh nicht so sehr ins Schwitzen geraten. Das ist aber ein Trugschluss, denn wer richtig walkt der weiß, dass es anstrengt und das man sehr wohl ins Schwitzen gerät. Immer wieder begegne ich auf meinen Runden Walkern (ich nenne sie hier mal so) die ganz gemütlich daher schlendern und die Arme dabei angewinkelt vor und zurück bewegen. An dieser Stelle muss ich wirklich mal sagen, dass ich das immer ein wenig belächle, denn solch ein armbetonter Spaziergang hat wenig mit dem eigentlichen Walking zu tun.

Außerdem ist Walking super für alle, die lange keinen Sport mehr betrieben haben oder zu viele Kilos auf die Waage bringen und abnehmen wollen. Denn schnelles Gehen kurbelt sowohl den Stoffwechsel, als auch die Fettverbrennung an, belastet die Kniegelenke kaum und ist ein sanftes Training für Po- und Beinmuskeln.





Walking. Der Ausdauersport für optimale Fitness
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Herbert Steffny, der ehemalige Weltklasse Marathonläufer hat zum Thema Walking ein Buch verfasst, in dem er das Walking als Ausdauersportart für die optimale Fitness beschreibt. Sicherlich denkt man nun, kann sich ein solcher Weltklasseläufer überhaupt in einen übergewichtigen Fitnesseinsteiger hinein versetzen. Doch er kann, denn er hat bereits im Jahr 1988 mit Laufseminaren angefangen, an denen Laufeinsteiger mit Gehpausen teilnehmen.

Zu dem hat Herbert Steffny Operationen an den Achillessehnen und den Menisken aufgrund von diversen Verletzungen und Übertraining hinter sich. Für ihn gab es jedoch nach den Operationen nur ein Ziel: er wollte wieder fit werden und mindestens eine halbe Stunde laufen oder walken. Da es mit dem Laufen nicht so klappte, walkte er wochenlang und weiß daher, wovon er in seinem Buch berichtet.

Aber fast alle Einsteiger sind mit dem Laufen einfach überfordert und hören frustriert wieder mit dem Laufen auf. Hier füllt Walking eine Lücke zwischen dem Nichtstun und dem Laufen. Für die einen ist das Walkingtraining der Einstieg zu Laufen, für die anderen wird Walking zur Sportart für's Leben. Walking und Laufen ergänzen sich so gut, das man hieraus ein abwechslungsreiches Training gestalten kann.



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Bücher-Quellen und Weiterführende Literatur

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